Post-Corona-Zeit: Welche Erwartungen haben Arbeitnehmer an Arbeitgeber?

Post-Corona-Zeit: Welche Erwartungen haben Arbeitnehmer an Arbeitgeber?

Wirtschaftszeitung der IHK-Oberfranken: Lesen Sie einen Gastbeitrag von Michael Rohrbach, CERC/BDU und Inhaber der Rohrbach Personal- und Unternehmensberatung, Hof/Saale.

Unsere permanenten, gemeinsamen Bestrebungen der Wirtschaftsregion Hochfranken e. V. für eine nachhaltige Fachkräftesicherung dürfen nicht als ein Sprint, sondern als ein Marathon angesehen werden. Im Prinzip gilt dies für unser ganzes Oberfranken - einer Region, mit der zwar stärksten Industriedichte Europas, mal abgesehen von vielen anderen nennenswerten Vorzügen innerhalb der Metropolregion Nürnberg, aber andererseits konstant sehr hochgebliebenen strukturellen Herausforderungen. Und jedes Jahr scheinen den zahlreichen Hidden Champions der Region die Antworten auf die Bewältigung des Fachkräftemangels schwerer zu fallen. Nun bietet sich aber – und das hat Corona eindrucksvoll unter Beweis gestellt – ein offensiveres Vorgehen von Unternehmen in Bezug auf Home-Office als ausgezeichnete Chance zur schnelleren Besetzung herausragender und offener Jobpositionen in 2022!

Denn die "Spielregeln" für Arbeitgeber haben sich durch Corona verändert. Der Trend begann schon vor der Pandemie, er hat sich aber innerhalb der beiden letzten Jahre erheblich beschleunigt.  Eine wichtige Erkenntnis: Geeignete Kandidaten erwarten Home-Office-Optionen. Das kann - je nach Aufgabe und Umfeld - von einem bis mehrere Tage pro Woche reichen und ist auch Resultat veränderter Lebensentwürfe der Bewerber. Vatermonate, Führen in Teilzeit, angemessene Worklife sind hier die Stichwörter, die lange nicht mehr nur vereinzelt auftreten.

Damit verbunden: Die Reisebereitschaft gerade jüngerer Kandidaten sinkt. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) erhebt regelmäßig Studien unter Studierenden. Dort kann man seit 2015 erkennen, dass die Motivation zur beruflich veranlassten Reisetätigkeit zwar langsam, aber kontinuierlich weniger wird. Das ist nicht nur eine Folge des eben erwähnten Worklife-Themas, sondern lässt sich gleichermaßen auf die gestiegene Bedeutung des dritten Trends Nachhaltigkeit zurückführen.

Für junge Leute ist das Thema Nachhaltigkeit, Schutz des Klimas und gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen spürbar wichtig geworden. Auch das bestätigen die BDU-Erhebungen. Unternehmen sollen CO2-neutral sein, CSR-Initiativen entwickeln und auch bei der Mitarbeiterführung nachhaltig denken.

Alle diese Aspekte müssen Arbeitgeber und die beauftragte Personalberatung bei der Personalgewinnung bedenken. Dabei ist die Glaubwürdigkeit elementar. Hier sind BDU-Personalberatungen im Vorteil: Der BDU und seine Mitgliedsunternehmen engagieren sich etwa mit einem gemeinsamen Verbandswald.

Michael Rohrbach ist langjähriges und aktives Mitglied im „Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.“ sowie im dortigen Fachverband „Personalberatung“, einem Zusammenschluss qualifizierter und geprüfter Personalberater. Die Mitgliedschaft im Branchenverband ist freiwillig und mit einer Reihe von Qualitätsanforderungen für die aufgenommenen Personalberatungsunternehmen – zum Bespiel die Grundsätze ordnungsgemäßer und qualifizierter Personalberatung (GoPB) – verbunden.

Rohrbach Personal- und Unternehmensberatung

Am Dechantsberg 14
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Fax +49 9521 9589402
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